DSC 0036 1Geboren bin ich 1947 in Biedenkopf an der Lahn; in Wuppertal und Heidelberg habe ich Theologie studiert, danach war ich drei Jahre Reisesekretär in der Schülerarbeit der SMD, habe Schülergruppen besucht und begleitet und mit ihnen viele Freizeiten, vor allem auch in Norwegen, erlebt. Seitdem liebe ich dieses Land! Danach war ich Vikar in Siegen Kaan-Marienborn. 1977 zogen wir nach Bielefeld, wo ich vier Jahre Persönlicher Referent von Präses Dr. Heinrich Reiß war und in dieser Zeit auch Mitglied der Jugendkammer der EKD.

1981 kam ich als  Pfarrer in die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Halle, Westfalen; die Mitarbeit in dieser lebendigen Gemeinde hat mir viel Freude gemacht - Besuche und Gottesdienste, Freizeiten in Norwegen und Reisen nach Israel, Bibelkurs und Alphakurs, Johanniskantorei und Haller Bachtage - um nur einige Schlaglichter aufzuzählen. In dieser Zeit habe ich auch die Weiterbildung zum Bibliodramaleiter bei Heidemarie Langer, Hamburg gemacht; nach der Weiterbildung zum Enneagrammtrainer (ÖAE) war ich bis Juli 2014 im Vorstand des Ökumenischen Arbeitskreises Enneagramm (ÖAE)  und dort verantwortlich für die WEITERBILDUNG ENNEAGRAMMTRAINER –IN (ÖAE).

Seit November 2011 bin ich pensioniert, genieße mit meiner Frau die Selbstständigkeit unserer fünf Söhne und die gewonnene freie Zeit und bin gerne unterwegs zu Tagungen und  Bibliodrama- oder Enneagrammkursen; auf Schloss Schwanberg  oder in Haus Salem oder an anderen Orten. Sonst mache ich auch gerne Kurse in Gemeinden oder mit Mitarbeitergruppen oder Hauskreisen ... 

Enneagramm

Das Enneagramm (griechisch: neun Zahlen) eine Typologie, habe ich 1989 durch das Buch von Richard Rohr und Andreas Ebert: "Das Enneagramm -  Die 9 Gesichter der Seele" kennen gelernt.  Es hat mich sehr angesprochen, da ich schon immer dachte, dass ein Pfarrer viel über Gott und viel über die Menschen  wissen sollte. Ich habe mich im Enneagramm aber nicht entdeckt.  Viele Jahre später in einer Lebenskrise wurde das Enneagramm für mich ein Spiegel, Enneagrammkreis_c._Doris_Wetzigin dem ich viel über mich und meine Art, die Welt zu erleben und auf sie zu reagieren, kennen gelernt habe. Das Enneagramm hat mir und auch unserer Ehe gut getan, dadurch hoffentlich auch anderen Menschen.

Beim Ökumenischen Arbeitskreis Enneagramm (ÖAE) habe ich die Weiterbildung zum Enneagrammtrainer (ÖAE) gemacht, war bis Juli 2014 im Vorstand des ÖAE und dort für die "Weiterbildung Enneagrammtrainer-in ÖAE" zuständig. Inzwischen ist auch meine Frau Barbara Enneagrammtrainerin (ÖAE).

Wenn Jesus sagt: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", dann kann es ja nicht schaden, meinen Nächsten und mich selbst ein bisschen besser verstehen zu lernen. Darum ist es uns wichtig, das Enneagramm im christlichen Raum bekannt zu machen und es auf dem Hintergrund des christlichen Glaubens weiter zu geben.

Bibliodrama

Bei Heidemarie Langer, Hamburg,  habe ich das Bibliodrama kennen und schätzen gelernt und die Weiterbildung zum Bibliodramaleiter (ZHL) gemacht. Im Bibliodrama begegnet uns eine besondere Art, biblische Texte zu erleben und sich mit Leib, Seele und Geist ansprechen zu lassen. Mit Hilfe von Elementen des Bibliodrama wird jede und jeder an der Stelle im Text aufmerksam, wo das eigene Lebensthema erklingt. Es entsteht ein lebendiger Prozess in einer Gruppe, weil im Bibliodrama heutige Lebensfragen nach Heil und Heilung, Glaube und Angst, Sehnsucht und Erfüllung verbunden werden mit einer Weisheit, die älter ist als wir. Jeder kann sich in Freiheit auf seine Art und Weise  auf den Text und die Gruppe einlassen. Körperübungen und Lieder, Gebet und Gespäch, Stille und Begegnung helfen auf diesem Weg. Elemente des Bibliodrama bringe ich in die Gemeindearbeit ein, auf Schloss Schwanberg,  in Haus Salem und  an anderen Orten mache ich Bibliodramawochenenden.

Predigten

st. johannis grnWeil Gott mit unserem Leben etwas zu tun hat, soll davon auch in der Pedigt etwas hörbar und spürbar werden. Predigen, das heißt für mich: Hinhören, was uns die Zeugen des Alten und Neuen Testaments über den dreieinigen Gott sagen und diese Botschaft in unsere Zeit zu übersetzen. "Wie können wir das erleben, was damals erlebt wurde?" "Wie leben wir das heute, was damals gesagt wurde?" "Wo machen wir heute neue Erfahrungen mit Gott?" In der Predigt soll Gottes Wort mit unserem Leben und Erleben zusammen kommen, damit wir sein Wort an uns hören.